Sabine Kunz

Malerei

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Café BREAKOUT, hinterer Bereich
Bergmannstraße 22, 10961 Berlin

www.kunz-art.de
www.east-side-gallery.kunz-art.de
sabinekunz.blogspot.com
sabinekunzmalerei.blogspot.com

Sa. 15 Uhr: Gespräch über die Entstehung des Mauerbildes „Die Tanzenden“, Acryl, 4x9m
Sabine Kunz – East-Side-Gallery 1990–2010
Berliner Mauer und dazu weiterführende freiheitliche Ideen an der Spreeseite

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Künstlerisches Profil im Kontext mit der East-Side-Gallery

Grundlage meiner Kunst ist die humanistische-zeichnerische Prägung meines Lehrers Karl-Heinz Jakob (Schüler von Hans-Theo Richter, Prof. an der Akademie in Dresden). Jakob gab mir im Förderstudio für Malerei und Grafik in Zwickau ersten Zeichenunterricht. Sehr zeitig hatten wir Aktzeichnen. Dieses Förderstudio fühlte sich dem Erbe des Expressionisten Max Pechstein verpflichtet. Dort wurde ich vorbereitet auf die Eignungsprüfungen an der Fachhochschule Schneeberg, der Kunsthochschule Berlin – Weißensee und der Burg Giebichenstein in Halle. Ich konnte mir nach den allen erfolgreich bestandenen Eignungsprüfungen meinen Studienort auswählen.

Mein Studium im FB Malerei/Textil bei Frau Prof. Inge Götze erfolgte von 1992-1999. Ich diplomierte mit einer großformatigen figürlichen Arbeit für das Grand Hotel in Berlin Friedrichstrasse. Mein Aufbaustudium von 1990 – 1994 im FB Freie Grafik/Malerei bei Prof. Frank Ruddigkeit und Prof. Thomas Rug absolvierte ich mit einem Holzschnitt-Buchprojekt zu dem Gedicht „Hiob“ von Ivan Goll.

Prof. Otto Möhwald und Frank Wahle (Lehrauftrag Holzschnitt) bestärken mich bei meiner Weiterarbeit im Holzschnitt.

Es erfolgten zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen – oft gemeinsam mit dem Maler und Bildhauer Jörg Riemke.

1993 wurde mein erstes Kind Lena Tamara Friederike geboren. Sie begleitete mich u.a. bei meinen Studienaufenthalten auf Schloß Wiepersdorf 1997, in Salzwedel (1998), auf Schloß Plüschow und bei allen Italienaufenthalten. Im Jahr 2000 gebar ich Zwillinge Wenzel Julius und Fabian Aurelius, die mein weiteres künstlerisches Schaffen inhaltlich stark prägten.

In den Jahren 2002, während eines Atelierstipendiums in den Tessenowgaragen der Landeshauptstadt Magdeburg, habe ich bevorzugt meinen Hauptarbeitsschwerpunkt in der Technik des großformatigen Farbholzschnittes entwickelt. Ausdruck fand diese Technik in den drei Kunstprojekten „Weiblichkeit-Sinnlichkeit-Fruchtbarkeit“ zur 1200-Jahrfeier 2005 in Magdeburg, zum Thema „Emergenz“ im Jahr der Wissenschaften 2006 am Max-Planck-Institut und „Liebesstelen und Lyrik zu den Poetischen Gedanken G.Ph. Telemanns von 1711“ anlässlich zu den Telemann-Festtagen 2008. Viele dieser Farbholzschnitte sind 240 x 122 cm groß. Bei den Holzschnitten habe ich zwei Druckplatten 240 x 60 cm auf ein hochwertiges Papier mit den Maßen 340 x 160 cm gedruckt.

(www.kunz-art.de/Kataloge)

Ich fertige von diesen großen Druckplatten jeweils nur einen, manchmal zwei Abzüge im Handabrieb. Meine Druckplatten montiere ich danach zu Objekten in einer Ausstellung oder hänge diese paarweise an die Wand. Das Papier bei den Drucken ist durch Transparenz geprägt, die es ermöglicht meine Farbholzschnitte – beidseitig sichtbar – frei im Raum oder vor einer großzügigen Fensterfront, und im klassischen Sinne, vor einer weißen Wand zu präsentieren. Es ergeben sich „Spiegelungen“ und Korrespondenzen. In kleineren Farbholzschnitten habe ich den malerischen Ansatz wieder aufgenommen.

Zu den aus meiner Sicht wichtigen frühen Arbeiten gehört mein Mauerbild „Die Tanzenden“ (Acryl, 340 x 850 cm, 1990 neu gemalt im Mai, Juni 2010) an der East-Side-Gallery in Berlin. Dieses Gemälde zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof an einem Originalstück Mauer als Denkmal für die Teilung Deutschlands – mit dem freiheitlichen-humanistischen Gedanken verbunden – hat mich nach zwanzig Jahren herausgefordert und angeregt, den malerischen Teil meiner künstlerischen Entwicklung, neben den großformatigen Farbholzschnitten, wieder aufzugreifen. Dieses Bild ist für mich eine künstlerische Schnittstelle, und es hat mich wieder zur Malerei zurückgeführt. An dieser Stelle bin ich 2015 angekommen. An die spontane und figürliche, dynamische und impulsive Malerei des Mauerbildes möchte ich anknüpfen.

In den letzten Jahren sind kontinuierlich Bleistift-Skizzen von natürlichen Situationen und Bewegungen des Menschen beim Baden, an Quellen und beim Tanzen entstanden. Verbunden sind sie mit der künstlerischen Haltung der Einheit von Bewegung in Harmonie, Natürlichkeit und Einfachem Leben. 2009 begann ich diese Skizzen farbig umzusetzen in Malerei auf Leinwand in den Formaten 100 x 120 cm. Mit dieser Umsetzung eröffnete sich mir die Möglichkeit des spontaneren Zugangs, es gelang mir, mich neben den großformatigen Farbholzschnitten erweitert künstlerisch auszudrücken. Zu Beginn des Jahres  2010/2011 waren diese Bleistift-Skizzen die Grundlage für eine Serie von modellierten „kleinen Figuren und Köpfen“, die ich in Bronze habe gießen lassen.

Ich arbeite künstlerisch, um die sichtbare Welt zu transformieren, um Entscheidungen zu verdichten und um den Betrachter zu konfrontieren mit Phänomenen, Farbigkeit, Klarheit und Prägnanz. Meine Kunst entsteht aus der Anschauung. Grundlage bei der Malerei sind meine figürlichen Skizzen. Das Motiv ist nicht Vorsatz, eher ist es so, dass sich in meinen Skizzenbüchern Motive häufen: Große Mütter mit kleinen Kindern, Frauen, die sich unterhalten – jede ihr Kleinkind fest im Arm – ins Wasser gehend und zurückkommend, Vater und Sohn, Gruppen, Erzählende, Sitzende, Schreitende, Badende in ursprünglichen kraftvollen Bewegungen. Verschiedene Einzelporträts und Figuren-Gruppen, wie Vater-Kind-Gruppen, Mann-Frau-Gruppen und Mutter-Kind-Gruppen sind Gegenstand meiner Malerei. Wenn Menschen zueinander kommen entstehen Konflikte, Trennungen und Nähe. Den Prozess zwischen Harmonie und Disharmonie suche ich in diesen Beziehungsgruppen.

Thematisch spielt in meiner Kunst das Verhältnis von Mythos und Gegenwart eine große Rolle. Rückgriffe auf Mythen, Kulte, Bewusstsein und Bewegungen geschehen in der konkreten künstlerischen Arbeit oft eher unbewusst. Doch sie sind angeregt von der vorausgehenden Beschäftigung mit kulturgeschichtlichen Phänomenen. Ahnung und Wissen wirken hier also zusammen. Mit diesem Spannungsverhältnis möchte ich auch in Zukunft weiter arbeiten. Zugleich will ich die alten und traditionsreichen Techniken bewahren und damit eine Verbindung zur Jetztzeit herstellen. Der Bezug mythischer Motive zu gegenwärtigen Zuständen und Entwicklungen, Empfindungswelten inbegriffen, ist ausdrücklich gewollt, freilich jenseits vordergründiger Aktualisierungen. Während Mythisierungen heute allgemein als negativ gelten, beeinflussen konkret manipulativ benutzte Profan-Mythen unablässig die Wahrnehmungen der Menschen. Und wo Oberflächen herrschen, bemächtigen und bedienen Dämonen sich der Tiefe. Dem sollte Kunst durch Vertiefung und Sublimierung entgegenwirken.

East-Side-Gallery 1989/1990:

Durch meine Professorin (Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein/ Freie Kunst FB Malerei/ Bildteppich), die uns um Entwürfe für die Berliner Mauer bittet, kommt es sehr rasch zu einem figürlichen Entwurf im Maßstab 1:20. Nach zwei Wochen kam meine Professorin auf mich zu und erklärte mir, dass ich fahren dürfe. Ich, die zu dem Zeitpunkt im Diplomjahr war und für das Grandhotel in Berlin für den Eingangsbereich und für einen Konferenzraum großformatige künstlerische Arbeiten schuf, wusste erst nicht wovon sie sprach. Doch sie sagte: „Sie dürfen fahren nach Berlin, um das Bild in groß zu malen“. Ich nahm also meinen Entwurf und schaute mir diese Situation vor Ort an. Es war fast niemand an der Galerie. Irgendwann tauchte jemand auf der mir erklärte, das in der Öffnung ein Bauwagen stünde, in dem so eine Menge Farben wären, – aber ich solle vorher erstmal einen ordentlichen Grund herstellen für mein Bild. Die Fläche bekam ich zugeteilt. Nach einigen Tagen lernte ich meine Nachbarin kennen, die auch malte.

Ich wurde dann schon von einer merkwürdigen Herausforderung ergriffen, die diese kahle Straße, die diese imaginäre Öffnung ausstrahlte – ohne das ich etwas vom Westen gesehen zu hatte. Meine Geburt hatte in der DDR stattgefunden und ich kannte nur einige Länder im Ostblock.

In einem Anfall von hoher Intuition, Arbeitswut, Herausforderung eine malerisch wertvolles Bild zu schaffen (egal wie lange es Bestand haben sollte), begann ich mit dem Auftrag der Kohlevorzeichnung, die mir richtig schnell von der Hand ging. Ich glaube ich arbeitete Tag und Nacht durch, ohne Pause… endlich frei meine malerische Kraft unter Beweis stellen zu können. Ich arbeitete auch in dem Bewusstsein hier etwas Außergewöhnliches zu schaffen, das eng mit meiner eigenen Geschichte in Verbindung stand. Schaue ich zurück können diese Figuren eine Art Lebensentwurf darstellen. Ein Marsch in die Freiheit, eine Vision von Leben. Die zentrale Figur mit der Kugel oder dem Geldbeutel bin ich in Konfrontation mit der Tochter. Ansätze von dem Demeter und Kore Konflikt spielen hier eine Rolle. Die rechte Figur mit dem Fahnenkopf stellte für mich damals die Bedrohung dar.

Im Rückblick fühlte mich zeitig gefördert innerhalb meiner künstlerischen Entwicklung, weil ich mit meinem ersten Lehrer KH Jakob, meinem Schwager Uwe Bullmann und meiner Cousine Brigida Böttcher, die bei Bernhard Heisig in Leipzig studierte viel Anregungen und Unterstützung erfahren hatte, so dass ich mich zeichnerisch und intellektuell gut entwickeln konnte.

Wie empfinde ich es als Künstlerin hier künstlerisch zu arbeiten in Deutschland?

Antwort: Ich habe nie woanders gelebt, so fehlen mir die Vergleiche. Allerdings scheinen die Probleme nahezu überall die gleichen zu sein, dass nur die wenigsten Künstler  – etwa 5% von ihrer Kunstausübung leben können. Schon die Material- und Atelierkosten bestreiten zu können – ist nicht selbstverständlich. Für mich war es mit meinen drei Kindern, darunter Zwillinge (Wenzel und Fabian geb. 2000 und ein großes Mädchen Lena geb. 1993) oft sehr kompliziert. Gesundheitliche Probleme und familiäre Dauer-Belastungen, Schicksalsschläge forderten mein Einfallsreichtum um die künstlerische Arbeit und die familiäre Lage zu verbinden.

Auf Grund meiner Ausbildung und meinen künstlerischen Intensionen/Begabungen  –  neben meiner drei Kinder – kam es zu oben aufgeführte Projekten z.B. im Rahmen des Ateliers in den Tessenowgaragen in Magdeburg. Die Ateliermiete war unterstützt von der Stadt. Entsprechende Einnahmen, um eine so große Familie angemessen zu ernähren waren mir unmöglich. Meine künstlerische Arbeit konnte ich fortsetzen, weil ich unterstützt worden bin.

Wieso ist die Kultur und die Kunst sehr wichtig für diese Gesellschaft?

Antwort: Die Menschen passen sich immer mehr dem Computer und den Sehgewohnheiten –  mit den entsprechenden Abhängigkeiten – an. Die Folgen für uns und die folgenden Generationen müssen dann die Ärzte versuchen auszubügeln. In dem wir kreative Intuition und hohe Meisterschaft für bildenden Künste fördern, schaffen wir mit Kunst und Kultur ein Gegengewicht.

Problemfelder sind akzeptable Ausstellungsvergütungen, Ausstellungshonorare ohne die Künstler zu reglementieren und zu instrumentalisieren. Sowie die langsame Reifung ihrer Kustwerke zuzulassen.

Zur Situation der professionellen Künstler ist meine Meinung folgende: Den Künstlern wird eingeredet, sie müssten sich besser vermarkten. Dabei ist es ein strukturelles gesellschaftliches Problem,

Wie geht die Gesellschaft mit dem kreativen Potential der professionellen Künstler um??

Das Problem zeigt sich z.B. am jahrelangen Tauziehen um Ausstellungshonorare. Das öffentliche Interesse konzentriert sich mehr auf Ausstellungen als auf privaten Ankauf. Gesellschaftliche Aufträge als Rettungsanker sind zu rar. Sammler aus Liebe zur bildenden Kunst sind ausgestorben.

Allgemein wird erwartet, dass der Künstler schon froh ist, wenn er ausstellen kann. Teilweise muss er dafür sogar noch zahlen. Ansätze sind Projekte z.B. Künstler in Schulen. Diese sind jedoch auch sporadisch mit bürokratischen Schranken. Die Künstler werden zum Lehrer. Das passt nicht in jede Vita.

Im zähen Überlebenskampf haben die Künstler keine Lobby.

Ich habe sehr zeitig begonnen zu zeichnen. Ich habe dadurch sehen gelernt. Ich kann lange etwas anzuschauen und die Dinge, die Sichtbaren und die Unsichtbaren wahrnehmen mit einer hohen Intuition. Vieles Aufgenommene bewege ich über mehrere Wochen in meinem Unterbewusstsein.

Meine daraus resultierende künstlerische Haltung, das Einfache und das Natürliche im Menschen zu malen –  ist über viele Jahre gewachsen.

Was ist für mich Kunst? Was ist der Beitrag, den ich mit meiner Kunst geben möchte?

Antwort: Kunst ist für mich die Sprache des Unterbewussten, der Intuition und sie fängt dort an wo Worte aufhören. Deshalb male ich.

Kunst aufzunehmen erfordert andererseits auch eine hohe Intuition, Kreativität und einen Bildungsstand. Es soll Freude machen sich mit der Kunst einzulassen. Es geht durch uns Menschen hindurch.

Mein Beitrag mit meinen Bildern ist die Darstellung der Dynamik, der Lebensfreude und die Rückführung auf ein einfaches Leben in Beziehung/Einheit mit der Natur.

Wie wandelt sich die Auffassung zur ESG, wenn der Hotelneubau kommt, evtl. nicht mehr zu verhindern ist und der Wohnturm stehen bleibt?

Antwort:

Vielleicht war es ja eine schöne Illusion, dass hinter der Mauer die Freiheit ist. Diese Freiheit – eben der Kommerz  –  rückt nun dicht an die Mauer heran. Berlin hat jahrelang davon profitiert.

Ich habe Collagen und Anmutungen gefertigt, die jetzt auf dem BA Friedrichhein Kreuzberg liegen. In diesen Collagen/Fotos habe ich ein großzügiges Gesamtkonzept für das Gebiet hinter der Mauer und auch hinter meinem Mauerbild eingereicht. Das Konzept bildet eine inhaltliche Einheit mit der Geschichte der Berliner Mauer und es respektiert die Arbeit und das Urheberrecht der Künstler an der Berliner Mauer.

Es zeigt auch, wie wichtig Freiraum holen ist und wie bedeutend es ist, einen Platz für die Bevölkerung und die weiteren Generationen zu schaffen, der im Kontext mit dieser Galerie steht.

Ich werde nicht aufhören an den Kultursenator Lederer heranzutreten.

Vita

1962 in Zwickau geboren, Abitur und Facharbeiter in Plauen; 1982 Praktikantin an der Textilmanufaktur Halle; 1984 Studium an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, Halle bei Prof. Inge Götze in der Fachrichtung Tapisserie/Malerei; 1990 Diplom, 1990 Aufbaustudium Grafik/Malerei bei Prof. FrankRuddigkeit und Prof. Thomas Rug

Personalausstellungen: 1991 Dresdner Bank, Halle; 1995 Foyer-Galerie, Opernhaus Halle; 1996 Galerie Alter Markt, Halle; 1998 Galerie Marktschlösschen, Halle, 1999 Mönchskirche, Salzwedel; Schloss Lichtenburg, Prettin; Galerie Himmelreich, Magdeburg; 2000 Connex-Zeitkunstgalerie, Halle; 2001 Kulturhaus der Mansfelder Bergarbeiter, Eisleben; 2002 Galerie Neues Theater gem. mit Jörg Riemke 2003 Kunstkaufhaus, Leipzig; Galerie Patz, Magdeburg; 2004 Stadt- und Saalkreissparkasse Halle; 2010 Galerie Gr. Strelzer und Zaglmaier; Halle; 2012 Ausstellung Holzschnitt „Emergenz II“ und Malerei in der Salzlandsparkasse Bernburg und Schönebeck; „Sitzende und Badende“ – Malerei auf Schloß Ostrau; 2013 „fonds et origo“ Malerei und Holzschnitte in der Willi-Sitte-Galerie Merseburg;

Kunstprojekte: 2005 Kunstprojekt „Weiblichkeit – Sinnlichkeit – Fruchtbarkeit“ in der Kulturfestung Mark und in der Johanniskirche anlässlich der 12hundert Jahrfeier Magdeburgs; 2006 Kunstprojekt „Emergenz“ am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg im Jahr der Wissenschaft, 2008; Liebesstelen und Lyrik zu den „Poetischen Gedanken“ G. Ph. Telemanns von 1711 – Kunstprojekt im Rahmenprogramm der 19. Magdeburger Telemann-Festtage „Telemann und Händel“  im Gesellschaftshaus Magdeburg;

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl): 1990 east-side-gallery, Berlin Mauerbild „Die Tanzenden“, Acryl; 1995 West-Ost, Wörth am Rhein; 1997 Druckgrafik aus Halle, KH Karlsruhe, KV Salzgitter, centre culturel franco-allemande nantes/france, nordico Museum Linz, Österreich; 2002 Galerie Miro, Prag; 2003 mdr-Funkhaus, Magdeburg; 2010 Berliner Mauerbild neu

Projekt Kunst im öffentlichen Raum: 1990 east-side-gallery, Berlin Mauerbild „Die Tanzenden“, Acryl; 1995 „Wasser-Erde-Luft“, Sgraffito, Gestaltung Fassade Halle-Ammendorf, Merseburger Straße 437;

Künstlerbücher: 1992 „Hiob“; 1994 „Quelletraum“; 1995 „Adam und Eva“; „Frühlingswinter“, 2009 „meißelbrut“ – Holzschnitte/Buch zu Lyrik von Holger Benkel

Stipendien: 1992 Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Berlin; 1993 Arbeitsstipendium Land Sachsen-Anhalt

1996 und 1997/98/99) Arbeitsaufenthalte Progetto Civitella d´Agliano, Italien;

1997 Stipendium Schloss Wiepersdorf

1997 Stipendium Stiftung Kulturfonds, Berlin; 1998 – 1999 Künstlerhaus Altmarkkreis Salzwedel;

Studienaufenhalte: 1998 Fundacio Tellers Ilorens Artigas, Gallifa/Barcelona, Spanien; 2002 und 2003 Progetto Civitella d´ Agliano, Italien – Latium;

Förderungen: 2002 – 2009 Künstleratelier Tessenowgaragen, Landeshauptstadt Magdeburg, Kulturbüro;

2009 seit Atelier Calbe ; 2010 Arbeitsaufenthalt Schloss Plüschow, 2011/2012 Arbeitsaufenthalt Latium Italy, 2013 Mitgliedschaft im KV „Auf dem Pflug“ Künstlerhaus Alter Markt 27

Ausstellungstätigkeit 2011 – 2013:

— Die Ausstellung „Farbholzschnitte und Malerei“, im Februar 2012 wurde die Ausstellung „Farbholzschnitte und Malerei“ in der ehemaligen Dussmann-Villa am Kirchtor in Halle bei DAT Vermögensmanagement eröffnet.

— In den großen Hallen der Salzlandsparkasse in den Filialen Bernburg und Schönebeck habe ich meine Kunstprojekte „Weiblichkeit-Sinnlichkeit-Fruchtbarkeit“ und „Emergenz“ im April 2012 ausgestellt.

— Eine Ausstellung mit Malerei „Mutter und Kind“, Acryl, 2012 fand auf Schloss Ostrau statt.

— Eine Personalausstellung gab es von 5.7.13 bis 7.10.13 mit großformatigen Druckstöcken, Farbholzschnitten und Malerei, Acryl auf Leinwand, unter dem Titel „fons et origo“ (Urquelle des Seins) in der Willi-Sitte-Galerie in Merseburg.

— Am BBK Projekt „Neue Kunst in alten Mauern“ konnte ich mich in der Neumarktkirche in Merseburg mit meinem Kunstprojekt „Heart, pain and anything.“ beteiligen.

— Bild  „Die Tanzenden“ 1990-2010 befand sich an der „East-Side-Gallery in Berlin. Zu Ostern 2013 wurde darüber ein Beitrag im „MDR-Fernsehen“ gesendet, um den derzeitigen Prozess in Berlin aufzuzeigen. In der „MDR-Mediathek ist dies nach zu erleben.

2014 – 2015

Ab März 2014/2015 folgten eine Ausstellungsserie mit Holzschnitten von Sabine Kunz zu Texten und Lyrik von André Schinkel anlässlich seiner Lesung im Künstlerhaus „Goldener Pflug“ und Ausstellungsbeteiligungen zu „sichtbar“ anlässlich der Händelfestspiele und zum „Langen Abend der Galerien“ mit den anderen Künstlern des Künstlerhauses „Goldener Pflug“

Internetauftritte: sabinekunz.blogspot.com, sabinekunzmalerei.blogspot.com, Google Art Projekt – Museum

2013 Gründungsmitglied des Künstlerhauses „Goldener Pflug“, Alter Markt 27,  06108 Halle (Saale)

Atelier für Malerei und Bildhauerei Sabine Kunz  – (detaillierte Aufzeichnung und …Foto) + sabinekunz.blogspot.com

2013

„kulturprodukt“ – Atelier Sabine Kunz/ Jörg Riemke: Einblicke in Atelier und die Präsentation von Farbholzschnitten „Teufel mit Dreizack und Engel und Apfelbaum“ und Marmorskulpturen

September 2013: Präsentation zum „Tag des offenen Denkmals 2013“ und bei dem „ 9. Langen Abend der Galerien“ im November 2013

2014

Offenes Atelier und Foyer im Künstlerhaus Goldener Pflug am 26.4.2014 / Ausstellung „Die Indienreise“ Sabine Kunz

Beteiligung am „10. Langen Abend der Galerien“ am 29.11.2014 mit einer Präsentation von großformatigen Farbholzschnitten und Malerei im Atelier von Sabine Kunz

2015

„Lesen im Pflug“ Ausstellung von Holzschnitten zu den Gedichten von André Schinkel und Lesung am 19.5.2015

„Geheimnisse aus dem Raum“ im Rahmen der Händelfestspiele findet im Künstlerhaus die Ausstellung vom 5. bis 14 Juni 2015 statt

„11. Langer Abend der Galerien“ Präsentation von zwei großformatigen Farbholzschnitten „Streicher“ und „Tänzer“ am 28.11.2015

2016

„Künstlerhaus „Goldener Pflug zu Gast auf Schloss Ostrau“ Beteiligung an der Ausstellung und im Podium beim Künstlergespräch gemeinsam mit dem MDR / Ausstellungsdauer vom 4. September bis 6. November 2016

„Offene Ateliers in Sachsen-Anhalt“ mit einer Präsentation im Atelier von Sabine Kunz am 17. und 18.September 2016

„12. Langer Abend der Galerien“ im Pflug am 26.11.2016 Ausstellung Gemeinschaftsausstellung mit den anderen Künstlern im Haus und Präsentation im Atelier von Sabine Kunz von den „Träumen 2016“

2016/2017

„Schau in der Willi-Sitte-Galerie beleuchtet das Werk von Sigfried Berger“ Ausstellungsbeteiligung in der Willi-Sitte-Galerie in Merseburg im November bis Januar 2017 gemeinsam mit Jörg Riemke

2017

„sichtbar – Kunst am Ort des Entstehens 2017“ Kunstausstellung im Künstlerhaus „Goldener Pflug“ vom 8.bis 11. Juni

„Offene Ateliers in Sachsen – Anhalt 2017“ Präsentation im Atelier von Sabine Kunz mit Malerei und Farbholzschnitten

„13. Lange Abend der Galerien“ Ausstellung und Präsentation gemeinsam mit Jörg Riemke um Künstlerhaus „Goldener Pflug“ am 2.12.2017

„Marktgemeinde und Pfarrer Bartl zu Besuch“ im Künstlerhaus am 17.Oktober Ausstellung von Sabine Kunz im Raum für Verschiedenes mit “Malerei auf Leinwand aus 2017“ („Figurengruppen und Mutter mit Kind“)

2017/2018

Beteiligung an der Ausstellung „Künstlerhaus „Goldener Pflug“ stellt sich in der „Willi-Sitte-Galerie“ vor – vom 26. November bis 18. Februar 2018 mit Weihnachtsverkauf und aktiver Gestaltung des Künstlergespräches am 18.2.2018(…Foto)/ausgestellt habe ich Malerei, „ Figurengruppe mit weißer Hockenden“ u.a. Malerei 2017

2018

„Farbholzschnitte und Malerei“, Personal-Ausstellung von Sabine Kunz im „Rauminhalt“, Geiststraße 43, Halle (Saale) im April 2018

Erscheinen meines Buches „fliegende Wesen“ mit neun Orginalholzschnitten zu Gedichten von Holger Benkel in der Weberknecht Edition gedruckt von Rainer Rausch

Personalausstellung Figürliche Malerei mit dem Titel: „Menschen“ im Rathaus zu Halle (Saale) gemeinsam mit Jörg Riemke

2019

Arbeitsaufenthalt Schloß Plüschow, Atelier 1, Figürliche Malerei, Januar

Einladung zur Allee-Center-Art nach Magdeburg,

Kunstpreis Allee-Center-Art 2019 Stadtsparkasse Magdeburg,

Beteiligung mit meinem Buches „fliegende Wesen“ mit neun Orginalholzschnitten auf der Leipziger Buchmesse, Markplatz Druckgrafik gemeinsam mit Rainer Rausch