Rolf Curt

DRUCKGRAPHIK 1953–2003

Lettrétage
Mehringdamm 61, Hinterhof
10961 Berlin

Sa., 16 – 19 Uhr
So., 13 – 20 Uhr

Sonntag 18 Uhr: Finissage „Suppe & Kunst“ mit Niels Unbehagen (Jazz)

Wir laden herzlich zur Ausstellung der druckgraphischen Werke des Künstlers Rolf Curt (1931–2006) ein. Im Rahmen der „ART Kreuzberg“ findet am 8. und 9. September eine kleine Retrospektive mit Graphiken aus der Zeit von 1953 bis 2003 in der „Lettrétage“, dem Literaturhaus Kreuzberg, statt. Einige Arbeiten aus dem Nachlass werden erstmals gezeigt. Zu entdecken ist ein vielschichtiges und überraschend modernes Werk.

Rolf Curt wurde 1931 in Dortmund geboren und wuchs im brandenburgischem Senzig auf. Ab 1951 besuchte er die Hochschule für bildende Künste in Berlin, an der seinerzeit Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein lehrten. 1957 wurde er Meisterschüler bei Max Kaus. Bereits früh erhielt Rolf Curt Anerkennung für seine Arbeiten, so zum Beispiel 1959 den Ernst-Reuter-Preis für Graphik und das Max-Beckmann-Stipendium. Es folgten unzählige Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Seine Werke waren unter anderem zu sehen im Museum of Modern Art in New York, auf den Großen Berliner und Münchener Kunstausstellungen sowie auf der Internationalen Triennale für farbige Graphik.

In Rolf Curts Arbeiten zeigt sich die Kunst der Moderne in verschiedenen Themenkomplexen. Die überwiegend großformatigen Farbradierungen leben von der Spannung geometrischer und freier Abstraktionen auf der einen Seite und gegenständlichen Motiven, wie Landschaften, Vögeln, Schiffen und Berliner Stadtbildern auf der anderen Seite – oft in ein und demselben Werk.  Viele seiner Graphiken sind heute in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.

Webseite: www.rolf-curt.de

Kontakt: info@merqur.de