Philipp Gurtner

impressionismus | surrealistischer Realismus

dildile
Dieffenbachstraße 62, 10967

www.philippgurtner.com

Zutiefst begleitet mich die obsessive Natur eines neurotischen Perfektionismus’, der in meiner figuralen-abstrakten wie auch realistischen Acryl- und Öelmalerei seinen gesunden Ausdruck findet. Meine künstlerische Praxis ist somit eine unmittelbare Analogie zum Leben selbst, welche beide durch sich abwechselnde Freuden und Leiden gleichermassen durchdrungen sind, während erstere meistens das Ergebnis und letztere oftmals eher den Prozess säumen. Ein ständiges Erneuern, Korrigieren, Intensivieren, Aufbauen und Verwerfen vorangegangener Malschichten führt zu dem vorliegenden Habitus der Genauigkeit, mit welcher ich Form und Farbe einsetze.
In meiner Malerei beschäftige ich mich mit der ganzheitlichen Harmonie aller Farben und ihrem Zusammenspiel mit den Formen der Natur und des Menschen, welche in ihrer subjektiven Bedeutung Eindruck auf mich gemacht haben. Dabei fotografiere ich jegliche Bilder, die mir als Vorlagen und Referenzen zur Malerei dienen, selber. Nach diesem fotographischen Prozess ist die kreative Schaffenstätigkeit streng genommen denn auch schon beendet. Üebrig bleibt ein rein methodischer Prozess der genauen Beobachtung und Verschärfung, welcher für mich eine Hommage an die verlorengegangene Schönheit der klassischen Malerei und Handwerkskunst ist. Eine leidenschaftliche Liebe zwischen der impressionistischen Farbenlehre und der realistischen Formenlehre.
Die vorgelegten Kunstwerke beschreiben in aufsteigender numerischer Reihenfolge meine künstlerische Entwicklung der letzten vier bis fünf Jahre.  Angefangen mit abstrakter wie auch figuraler Darstellung der Harmonie fernöstlicher Natur- und Tierwelten, über impressionistische Landschaftsbilder und ihren Porträts, welche Menschen abbilden, die mich an diese Kraftorte geführt, verlassen oder dort inspiriert haben. Die Trennung zu dem Menschen auf Bild Nummer 5 hat mich dazu veranlasst, bei meiner neusten Bilderserie namens ‚Hier kommt Alex’ nicht Wasser zur Vermischung der verwendeten Acrylfarbe zu benutzen, sondern meine Tränen:
„Doch alle Bilder sagen mehr als alle Wörter dieser Welt.“