Heinz X

Malerei und Skulptur

Galerie Lieb und Teuer
Graefestraße 90, 10967 Berlin

Galerie Lieb und Teuer HX_Portraits

Heinz XPO II

Schon mit fünf Jahren bemalt Heinz X mit Begeisterung die großformatigen Fenster seines Kindergartens; mit Sieben beginnt er, Modellflugzeuge und Figuren im Popart-Stil zu bemalen. Als er zehn wird, malt er das Bild „Münchhausen ritt auf der Kanonenkugel“ (Frontalansicht), mit dem er Aufmerksamkeit bei seiner Kunstlehrerin erregt. Sechs Jahre später belegt er  in der Schule Kunst als Hauptfach. Seine Mappe mit Portraitzeichnungen beeindruckt seinen Kunstlehrer  – ein Bewunderer von Picasso – und er empfiehlt ihm ein Kunststudium. Seine Eltern raten ab!
Heinz X hält sich oft im Ludwigmuseum auf und bewundert die Werke von Warhol und Haring. Hier sieht er die ersten Graffitis, die in einem Museum ausgestellt werden. Nachdem er die Popart-Ikone Nico 1987 auf einem Konzert erlebt, beschließt er, sich nur noch der Kunst zu widmen. Zwei Jahre später stellt er seine Werke erstmals im Raum Aachen und in den angrenzenden Niederlanden aus.
1990 hat er seine erste feste Einzelausstellung in der Aachener Szenekneipe „Exzess“ von DJ Rene Lezare (bekannt durch seine Auftritte im Solar Berlin). Zeitgleich vergrößert er als „Ghostpainter“ DinA 3  – Portraitentwürfe von z.B. Jim Morrison und Michael Gorbatschow für einen Bauunternehmer. Sie werden in der New Yorker Statue of Liberty ausgestellt.
Es folgen Ausstellungen im Europabüro in Aachen und in dem Modernisierten ehemaligen  Kloster St. Alfons im Rahmen der Aachener Kunstroute.
Seit 2014 lebt und arbeitet er in seiner Atelierwohnung in Fürstenberg.
2018 wurde Heinz X zum ersten Mal im Lieb und Teuer in Kreuzberg gezeigt.
In seinen neuesten Kunstwerken beschreitet Heinz X neue Wege. Inspiriert durch den in Berlin geborenen Künstler Frank Auerbach, wendet er nun die Impastotechnik an: Malen direkt aus der Tube in Hochgeschwindigkeit. Dabei bleibt er seinem eigenen unverkennbaren Stil treu. Die Bilder „Kolumbus“ und „Portrait“ sind eine Hommage an den verstorbenen Künstler Jean Michel Basquiat, dessen Werk ihn tief bewegt hat.

Die aktuelle Ausstellung im Lieb und Teuer zeigt dieses Mal auch seine Ausflüge in die Welt der Abstraktion und Skulptur.