Claudia Prommegger

‚Coast to Coast – 1,500 km in 70 days across Spain‘-  Fotografie

Ausstellung im Kunstgriff, Riemannstraße 10, Berlin
8. & 9. September 2018, 13:00 – 20:00 Uhr, Vernissage am 7. September, 19 Uhr

Camino Mózarabe – Via de la Plata – Camino Sanabrés, 2018:
Von Almería über Granada, Mérida, Salamanca, Santiago de Compostela bis Muxía und letztlich Finisterre sind es 1.500 km, die mich 70 Tage lang durch viele unterschiedliche Landschaften geführt haben. Von 28 Grad Sonnenschein und wüstenartigen Ebenen, nahe der schneebedeckten Sierra Nevada in Andalusien, dem grünen Extremadura, schweren tagelangen Regenfällen, überfluteten Abschnitten und Matsch, oberschenkelhohen Flussdurchquerungen, Schnee- und Kälteeinbrüchen im April in Castilla y Leon, heißen Sonnentagen in Galicien bis hin zu dichtem Nebel, war so gut wie alles dabei, was man sich an Wetterbedingungen vorstellen kann.

Wenn man vom Jakobsweg erzählt, hört man oft Sätze wie „claudia_prommegger-2Das will ich auch unbedingt mal machen“ oder „Wahnsinn und alles zu Fuß? Auch bei Regen?“ oder „Ich würde ja gerne, aber ich habe nicht so viel Zeit“,… Warum ich das auf mich nehme und warum ich den Jakobsweg immer wieder gehe, werde ich ebenfalls oft gefragt. Es gibt viele verschiedene Wege, die es alle wert sind gegangen zu werden. 2016 bin ich das erste Mal von Bilbao über Santiago de Compostela bis Finisterre gegangen (Camino del Norte). 2019 ist auch schon in Planung (Camino Francés).

Meine Motivation könnte eine religiöse sein, ist es aber nicht. Ich suche den Ausgleich zwischen meiner sehr computerlastigen Arbeit als Kommunikations-Designerin und der Natur. Mit meinem Laptop im Gepäck, dem Fotoapparat in der Hand, Wifi in der Bar und Auftraggebern zuhause, fühle ich mich am wohlsten. Ich bin örtlich und zeitlich ungebunden, kann neben dem täglichen Wandern von 20-35 km auch noch etwas arbeiten und nehme mir die Zeit, die ich für den Weg tatsächlich brauche.

Ich selbst bezeichne mich manchmal als digitale Pilgerin. Was das ist? Ein digital nomad, nur dass ich mit so wenig Gepäck wie möglich pilgere, nebenbei arbeite und fotografiere, die Natur genieße, Menschen treffe und es offen lasse, was jeder Tag aufs Neue bereithält. All das versuche ich in meinen Fotografien festzuhalten.

¡Buen Camino!

Aktuell ist auch eine Ausstellung in Spanien, Andalusien in Planung (Camino Mozárabe).

Digitale Malerei / Digital Painting, iPadArt

Ausstellung in der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde,
Bergmannstraße 22, Berlin
8. & 9. September 2018, 13:00 – 20:00 Uhr

2014 habe ich auf dem iPad begonnen digitale Bilder zu malen. Zuerst als persönliche Arbeit, wurde das Malen immer mehr und mehr zu einer Leidenschaft für fantastische Landschaften und digitale Welten. Besonders die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten machen das Entdecken, Experimentieren und Weiterentwickeln spannend. Viele der Bilder sind auch als Zeitraffer-Videos in meiner Youtube-Playlist aufrufbar und geben Einblick in die Entstehung von iPadArt.

Claudia Prommegger, geboren 1982 in Salzburg, seit 2003 wohnhaft in Berlin. Kommunikations-Design-Studium an der Berliner Technischen Kunsthochschule (BTK), Abschluss im Jahr 2007.

 

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